Pädagogisches Konzept - Haus 2

Im HAUS GABRIEL 2 leben 15 schwerstbehinderte Klienten, zusätzlich kommt eine Klientin täglich untertags ins Haus. In einem Wochenplan sind regelmäßige Abläufe festgelegt, welche je nach Jahreszeit oder aktuellen Anlässen abgewandelt werden. Gemeinsames Basteln oder Backen, Singen oder Schwimmen und vieles mehr erleben die Kinder mit dem Team wie in einer Familie. Es ist nicht wichtig, wie viel sie machen, sondern das WIE, nämlich mit Begeisterung und Freude. 

Für jedes Kind gibt es klare Förderpläne, orientiert an seinen Stärken und Fähigkeiten. Das Pädagogische Konzept ist seit Jahrzehnten an der SIVUS Methode nach Sophian Walujo ausgerichtet. Der Grundgedanke ist die Unterstützung der sozialen und individuellen Entwicklung durch gemeinschaftliches Handeln. Wichtig war darüber hinaus schon immer der „rote Faden“, d.h., dass alle im Team gemeinsam eine Linie verfolgen. Akzeptanz, das Annehmen der Kinder wie sie sind mit ihren Stärken, Schwäche und Bedürfnissen, ist die Basis unseres Zusammenlebens. Konsequenz gepaart mit Liebe und Geduld, eingebettet in vorbereitete Strukturen – klar aber nicht zu starr – geben Sicherheit und Geborgenheit. 

Haus 2Im HAUS GABRIEL 2 befindet sich das hauseigene Hallenbad und ein Snoezelenraum zur Entspannung und Wahrnehmung mit allen Sinnen. Auch der große Garten wird als Freizeitbereich gerne genutzt. 

Neben dem qualifizierten und hochmotivierten ständigen Betreuerteam kommen auch externe Therapeuten ins Haus Gabriel. Im Rahmen von Kunst- oder Musiktherapie werden Ausdruck und Erleben mit allen Sinnen gefördert. Regelmäßige Physiotherapie oder Massage zur Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens werden angeboten. Auch Therapieeinheiten mit Tieren finden statt. Einen Hund spüren, riechen, mit ihm spazieren gehen, von einem Pferd getragen werden oder es führen, bis hin zu Turn- und Geschicklichkeitsübungen am Pferd – vieles ist bei entsprechender Förderung und Unterstützung möglich, und das mit Begeisterung.