Pädagogisches Konzept - Haus 1

Im HAUS GABRIEL 1 leben 9 Klienten. Zusätzlich besuchen 3 junge Damen die Tagesstruktur. In einem Wochenplan sind regelmäßige Abläufe festgelegt, welche je nach Jahreszeit oder aktuellen Anlässen abgewandelt werden. Werkstatt, Sport, Schwimmen, Garten- und Hausarbeit, gemeinsames Basteln oder Backen und vieles mehr erleben die Kinder mit dem Team wie in einer Familie. In einem Kräutergarten wachsen die Rohstoffe für das Kräuter- und Blütensalz. Im Werkstättenbereich entstehen rund um das Jahr viele Produkte. Es wird getöpfert, gewebt, gemalt und vieles mehr. Es ist nicht wichtig, wie viel sie machen, sondern das WIE, nämlich mit Begeisterung und Freude. 

Für jedes Kind gibt es klare Förderpläne, orientiert an seinen Stärken und Fähigkeiten. Das Pädagogische Konzept ist seit Jahrzehnten an der SIVUS Methode nach Sophian Walujo ausgerichtet. Der Grundgedanke ist die Unterstützung der sozialen und individuellen Entwicklung durch gemeinschaftliches Handeln. Wichtig war darüber hinaus schon immer der „rote Faden“, d.h., dass alle im Team gemeinsam eine Linie verfolgen. Akzeptanz, das Annehmen der Kinder wie sie sind, mit ihren Stärken, Schwächen und Bedürfnissen, ist die Basis unseres Zusammenlebens. Konsequenz gepaart mit Liebe und Geduld, eingebettet in vorbereitete Strukturen – klar aber nicht zu starr – geben Sicherheit und Geborgenheit.  

Haus 1Neben dem qualifizierten und hochmotivierten ständigen Betreuerteam kommen auch externe Therapeuten ins Haus Gabriel. Im Rahmen von Kunst- oder Musiktherapie werden Ausdruck und Erleben mit allen Sinnen gefördert. Regelmäßige Physiotherapie oder Massage zur Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens werden angeboten. Auch Therapieeinheiten mit Tieren finden statt. Einen Hund spüren, riechen, mit ihm spazieren gehen, von einem Pferd getragen werden oder es führen, bis hin zu Turn- und Geschicklichkeitsübungen am Pferd – vieles ist bei entsprechender Förderung und Unterstützung möglich, und das mit Begeisterung.